Biographie
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Dorette Deutsch, geboren November 1953, hat in Heidelberg und München Germanistik und Philosophie studiert. Sie lebt seit 1981 zwischen München und Italien, zunächst als DAAD-Lektorin und Dozentin für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Bologna, parallel dazu begann ihre publizistische Tätigkeit. Von Bologna aus hat sie der Weg zunächst nach Venedig geführt. In zahlreichen Print- und Hörfunk-Reportagen berichtete sie seit Ende der neunziger Jahre von Venedig aus über den Umweltprozess in Porto Marghera, aber ebenso über musikalische Traditionen, Stadtplanung und Architektur. Seit 1994 lebt sie an der ligurischen Küste, über die sie drei Bücher verfaßt hat. |
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Ein Schwerpunktthema ihrer Sozialreportagen war der Frauenhandel in Europa, den sie in albanischen Dörfern recherchiert hatte. Für ihre Reportage „Die traurigen Bräute der Zadrima“, veröffentlicht in der Wochenendbeilage der Süddeutschen Zeitung, wurde sie 2000 mit der Anerkennung des Europäischen Journalistenpreis für Menschenrechte ausgezeichnet.
Im März 2002 hat sie in Kabul und im Norden Afghanistans in den Innenhöfen der afghanischen Frauen gelebt.
Durch eine Spendenaktion, gemeinsam mit einer deutschen Hilfsorganisation, konnten bei Kundus zwei Schulen, eine für Jungen und eine für Mädchen, gebaut werden. Seit 2005 beschäftigt sie sich mit dem „Abenteuer Alter“ und neuen Lebensformen, nachdem sie im norditalienischen Tiedoli ein Leuchtturmprojekt kennengelernt hatte, das Hoffnung auf ein neues Zusammenleben der Generationen macht.
Dorette Deutsch lebt in München und in Vernazza/Ligurien.

